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Münzkabinett geschlossen vom 18. April bis 13. Mai 2016

Die Ausstellung des Münzkabinetts  bleibt wegen Ausstellungsumbau vom 18. April bis zur öffentlichen Vernissage der neuen Ausstellung «Antlitz des Fremden – Münzen der Hunnen und Westtürken in Zentralasien» am 13. Mai 2016geschlossen.

Antlitz des Fremden - Münzen der Hunnen und Westtürken in Zentralasien

Vernissage

Freitag, 13. Mai, 18.30 Uhr

 

 

Die Hunnen symbolisieren wie kein anderes Volk im kollektiven  Gedächtnis der westlichen wie auch der östlichen Welt die Bedrohung der Wanderbewegungen nomadischer Völkerschaften aus dem asiatischen Steppenraum. Unter «Hunnen» werden im Laufe der Zeit verschiedene Gruppierungen verstanden, von jenen Völkerschaften, zu deren Abwehr die Chinesische Mauer erbaut wurde, bis zu den Verbänden, die unter der Führung Attilas in der Mitte des 5. Jahrhunderts Europa verheerten.

 

Wesentlich wirkungsstärker aber waren die Hunnen und ihre türkischen Nachfolger in Zentralasien und Nordindien, wo sie sich ab der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts festsetzten und die Kultur und Geschichte der Region wesentlich prägten. Dort bildeten sie eine ganz eigentümliche Mischkultur aus, die griechische, sasanidische und indische Elemente miteinander verband, und zwar auch in religiöser Hinsicht. Die Münzprägung der Hunnen in Zentralasien ist das wichtigste Zeugnis dieser Epoche.

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Attilas Vettern - Die Hunnen in Zentralasien

Dienstag, 17. Mai, 18.30 - 19.00 Uhr / Museum am Abend

Führung mit Benedikt Zäch

 

Vom 5. bis 8. Jahrhundert wanderten verschiedene Hunnenstämme aus den mongolischen Steppen weit nach Westen und Süden. In Zentralasien sind es die «Iranischen Hunnen»; sie sind sozusagen die Vettern der Westhunnen Attilas, die bis nach Westeuropa vordrangen. Wer sind diese «Iranischen Hunnen»?

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Sieger und Besiegte - Die Hephthaliten in Baktrien

Dienstag, 21. Juni, 18.30 - 19.00 Uhr / Museum am Abend

Führung mit Vanessa Metz

 

Gegen Ende des 5. Jahrhunderts siegte ein Stamm der iranischen Hunnen - die Hephthaliten - im Gebiet nördlich des Hindukusch gleich zwei Mal über den Sasanidenkönig Peroz. Nach nur etwa 100 Jahren wurde ihre Herrschaft durch die Sasaniden und Westtürken in einem Zweifrontenkrieg wieder beendet. Welche Spuren hinterliess ihre Regentschaft?

 

 

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Tradition und Innovation: Wie die Hunnen zu den Münzen kamen

Samstag, 4. Juni, 16.00 - 17.00 Uhr / Museum am Samstag

Führung mit Christian Schinzel

 

Mit ihrer Machtübernahme im nördlichen (und später auch südlichen) Hindukusch stiessen die hunnischen Eroberer, die bisher über kein eigenes Geld verfügten, in Kulturkreise vor, die bereits stark monetarisiert waren. Insbesondere hohe Tributzahlungen dürften Unmengen an Münzen in die Geldbeutel der Hunnen gespült haben. Schon bald prägten sie nun eigene Münzen und entwickelten aus verschiedenen Einflüssen ihre ganz eigene Bildsprache.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Moderne Antike: Museumskonzert

Sonntag, 3. Juli, 10.30 Uhr

 

Musik aus dem antiken Griechenland, gespielt auf den nachgebauten Instrumenten Aulos und Doppelaulos, trifft auf Blockflötenstücke der Gegenwart. Die Klänge des Winterthurer Musikers und Forschers Conrad Steinmann werden ergänzt durch Reiseberichte aus dem mittleren Orient.

 

Mehr über die Winterthurer Museumskonzerte

 

 

 

 

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Kulturvermischung am Hindukusch in hunnischer Zeit

Dienstag, 12. Juli, 18.30 - 19.00 Uhr  / Museum am Abend

Führung mit Benedikt Zäch

 

Am Hindukusch begegneten und vermischten sich seit Alexander dem Grossen ganz unterschiedliche Kulturen. Die Reiche, die dadurch entstanden, verschmelzen griechische, nomadische, indische und selbst chinesische Einflüsse. Zwischen etwa 400 und 800 waren die hunnischen Reiche Teil dieses Schmelztiegels, der sich in der Münzprägung besonders gut zeigt.

 

 

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Eintrittspreise

Museumseintritt und öffentliche Führungen

Erwachsene CHF 5.00 / CHF 3.00 (ermässigt: AHV/IV, Auszubildende, Kultur LEGI)

 

Freier Eintritt

Jugendliche unter 16 Jahren

Schweizer Museumspass

Verein Freunde Münzkabinett

Raiffeisenkarten: Maestro und Visa

Verband der Museen Schweiz (VMS)

International Council of Museums (ICOM)

Öffnungs- und Schliessungszeiten

Museum:

Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14-17 Uhr

Das Museum bleibt 2015 an folgenden Fest- und Feiertagen geschlossen:

Albanifest, Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni; Heiligabend, 24. Dezember ab 16 Uhr; Weihnachten, 25. Dezember; Silvester, 31. Dezember ab 16 Uhr.

 

 

Büro:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 9-12 Uhr und 14-17 Uhr

 

 

So finden Sie uns: Lindstrasse 8

 

 

Kontakt

Paketadresse:
Villa Bühler
Lindstrasse 8
8400 Winterthur

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